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Marktanalyse Neustadt


Allgemeines | Gesamtsumme der Objekte und Verteilung nach Objektarten | Objektarten (Diagramm) | Verhältnis Makler- zu Privatangeboten (Diagramm) | Anzahl der Makler und Verteilung des Angebotes auf die Orte | Verteilung des Angebotes auf die Orte (Diagramm) | Auswertung und Schlussfolgerungen



Der Immobilienmarkt bis zur Krise

Die Firma FRICK IMMOBILIEN (Gebietsleitung Ostholstein der LBS Immobilien GmbH Schleswig-Holstein) hat erneut die Entwicklung des Immobilienmarktes im Großraum Neustadt in Holstein analysiert. Es ist seit 2000 nunmehr die 21. Marktanalyse und es wurden die Verkaufsangebote von Wohnhäusern, Eigentumswohnungen, Grundstücken, Ferienhäusern, Wohn- und Geschäftshäusern und Resthöfen ebenso erfaßt, wie die Anbieter (Makler und Privatverkäufer). Weiterhin wurde untersucht, wo und wie lange die Immobilienangebote am Markt waren und in welchen Medien sie veröffentlicht wurden. Außer Acht gelassen wurden geplante Neubau-Projekte wie z.B. Neustadt-Ostring und Eigentumswohnungen in Großanlagen.

Im Wirtschaftsraum Neustadt in Holstein (12 km Radius) wurden von April 2019 bis April 2020 insgesamt 124 Immobilien zum Verkauf angeboten. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 176 Objekte. Dies bedeutet einen Angebotsrückgang um ca. 30 %, eine seit Beginn der Aufzeichnungen nie dagewesene Größenordnung.

116 Maklerangeboten standen 8 Privatangebote gegenüber.

Während die Zahl der angebotenen Doppelhaushälften (11) und die der freistehenden Einfamilienhäuser (63) fast gleich blieb, hat sich die Summe der Reihenhäuser (7) und die der gebrauchten Eigentumswohnungen (30) gegenüber 2018/2019 ungefähr halbiert. Gleiches gilt für die Wohn- und Geschäftshäuser und die Ferienhäuser.

Während sich das Immobilienangebot in Neustadt (inkl. Stadtrand), in Schashagen und in Sierksdorf um ca. 30 % reduzierte, hat es sich in Rettin und Pelzerhaken sogar halbiert. Zugenommen hat das Angebot lediglich in Bliesdorf, wozu hierzu die Angebote in Bliesdorf-Strand maßgeblich beigetragen haben.

Nach 61 Maklern im Vorjahreszeitraum waren diesmal 55 Makler mit Angeboten vertreten. Neben vier örtlichen Hauptakteuren, davon drei langjährig tätige, institutionelle Maklerunternehmen, boten viele auswärtige Privatmakler jeweils nur je ein Objekt an.

Fast alle Immobilienangebote erschienen auf den großen Internet-Immobilienportalen, aber viele ebenfalls im reporter Neustadt. Damit war der Immobilienmarkt hinsichtlich des beobachteten Marktbereiches im reporter stets präsenter und umfangreicher als der in den Tageszeitungen.

Viele Immobilien wurden nur ein einziges Mal inseriert bzw. waren auf den Portalen nur wenige Tage aktiv, bevor sie verkauft wurden.

Situation allgemein: Viele Verkäufer haben ihre Verkaufsabsicht in den letzten Jahren spürbar vor sich hergeschoben. Zum einen in Erwartung vermeintlich immer noch steigender Kaufpreise, zum anderen weil sie Sorge hatten, nach Verkauf kein adäquates Folgeobjekt finden zu können.

Die Nachfrage nach allen Immobilienarten war, zumindest bis Mitte März 2020, anhaltend stark. Dann entstand angesichts der nicht einschätzbaren Folgen der Pandemie verkäufer- wie käuferseitig ein Gefühl der Ungewißheit. Dem kurzfristigen Reflex in Form des Griffs nach Sachwerten steht zunehmend die Sorge gegenüber, daß auch der Immobilienmarkt zeitversetzt der gesamtwirtschaftlichen Lage folgt, es zu vielen (unfreiwilligen) Verkäufen kommt, damit das Gesamtangebot steigt und dies Auswirkungen auch auf die Preise haben wird.

Christine und Jan-Pieter Frick erteilen unter 04561-9065 gern detailliertere Auskünfte zur NIMA (Neustäder Immobilien Markt Analyse).




Christine und Jan-Pieter Frick

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© Christine und Jan-Pieter Frick, Rettin im April 2020

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