Marktanalyse Neustadt


Allgemeines | Gesamtsumme der Objekte und Verteilung nach Objektarten | Objektarten (Diagramm) | Verhältnis Makler- zu Privatangeboten (Diagramm) | Anzahl der Makler und Verteilung des Angebotes auf die Orte | Verteilung des Angebotes auf die Orte (Diagramm) | Auswertung und Schlussfolgerungen



Die Nachfrage ist größer als das Angebot


Die 10. Analyse des Immobilienmarkts in Neustadt und Umgebung liegt nun vor. Es wurden insgesamt 131 Immobilien aller Art (ohne Eigentumswohnungen) zum Verkauf angeboten. Die Zahl der Angebote ist weiterhin rückläufig. Im Jahre 2007 wurden beispielsweise noch 212 Immobilien angeboten, also noch über 60 % mehr. Allein gegenüber dem Vorjahr ist z. B. die Zahl der angebotenen Reihenhäuser und Doppelhaushälften um 50 % zurückgegangen. Verdoppelt hat sich allerdings die Anzahl der zum Verkauf stehenden Wohn- und Geschäftshäuser. 113 Maklerangeboten standen lediglich 18 Privatangebote gegenüber. Die Tatsache, dass sich über die Jahre der prozentuale Anteil der Privatangebote immer weiter reduziert hat, zeigt, dass trotz sehr großer Nachfrage der Immobilienverkauf als solcher anspruchsvoller geworden ist. Dies lässt sich sehr gut in der Präsentation der Angebote nachvollziehen. Stark zugenommen hat das Volumen der Immobilienangebote in den lokalen Blättern und auf den Internetportalen, hier insbesondere bei Immonet.de. Auch kommt kaum ein Makler mehr ohne eigene Homepage aus. Deutlich rückläufig ist die Belegung der Immobilienseiten in den regionalen und überregionalen Zeitungen. Von 131 Angeboten waren 113 Maklerangebote, also 86 %. Diese wurden von insgesamt 15 Maklern präsentiert. Die Verweildauer der Objekte im Angebot hat sich deutlich abgekürzt, wobei einige Objekte schon über 1 Jahr, teilweise sogar noch länger im Angebot stehen. Die meisten Immobilien waren jedoch binnen ca. 6 Monaten verkauft. 61 Angebote waren in Neustadt direkt, weitere 21 in Pelzerhaken und 17 &llqq;bei Neustadt&lrqq;. Der Rest verteilt sich auf die umliegenden Dörfer im Radius von 10 km. Mit 73 Stück war das freistehende EFH wiederum die häufigste Immobilienart (über 50 %), dann folgen die RH, DHH und Grdst. mit je 19 Stück. Während es an Grundstücken, insbesondere in Neustadt direkt weiterhin mangelt, ist auch die uuml;beraus geringe Zahl an Ferienhäusern (nur 5 Stück) bemerkenswert. Weiterhin war festzustellen, dass ältere Häuser oft viel länger im Angebot waren und deren Preise häufiger reduziert werden mussten, bevor ein Käufer gefunden wurde. Dies ist eine eindeutige Folge der höheren Käuferansprüche an die energetischen Werte dieser Gebäude.

Schlussfolgerungen

Die Nachfrage ist mit Ausnahme der bei den Wohn- und Geschäftshäusern deutlich größer als das Angebot. Die geringe Verweildauer insbesondere der Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser in Neustadt und Pelzerhaken zeigt, dass das Preisniveau heute in der Stadt und an der Küste direkt zwar recht hoch, aber noch keineswegs überreizt ist. Die Baulandbevorratung im städtischen und direkten Küstenbereich ist mangelhaft. Interne Untersuchungen bei der LBS I OH haben weiterhin gezeigt, dass mittlerweile über 70 % der Nachfrager nicht aus dem Postleitzahlengebiet 23 kommen, also noch weiter als HL entfernt wohnen. Weiterhin warten viele Kaufinteressenten auf angekündigte Bauland-Angebote. Eine große Nachfrage besteht auch in Bezug auf ebenerdige Wohneinheiten (Bungalows und Erdgeschoss-Wohnungen) von Ruhesitzsuchenden, welche ihr Haus hier vor Ort verkauft haben oder aus der Ferne hierher ziehen. Die gesamte Marktanalyse (NIMA) finden Sie mit allen Grafiken unter www.frick-immobilien.de. Für Rückfragen stehen Ihnen Christine und Jan-Pieter Frick gern jederzeit zur Verfügung. Bei nachhaltigem Interesse auch eine NIMA gebunden.



Rettin, im Mai 2012

Christine und Jan-Pieter Frick

.............................................................................
© Christine und Jan-Pieter Frick, Neustadt in Holstein 2012